* PRESSE

Ulrike Jaeger von der back.intern schreibt in der
Märzausgabe 2009 zur INTERNORGA über ZWEITTAG:

Zweittag: Konzept für Vortagläden
Wohin mit den Retouren? Eine sinnvolle Lösung für Filialbäcker lautet, einen extra Vortagladen aufzumachen, in dem sie nur „Gutes von Gestern“ zum halben Preis verkaufen. Doch dabei gibt es zwei Knackpunkte: Ein Vortagladen unter eigenem Namen sollte außerhalb des Vertriebsgebietes angesiedelt sein, um das Image nicht zu schädigen. Das verursacht hohe Logistikkosten. Und bei der anderen Variante - einem Vortagladen innerhalb des Gebiets unter anonymen Namen - müssen dafür Outfit und Werbematerial mit hohem Aufwand eigens gestaltet werden.
„Man muss das Rad nicht selbst erfinden“, sagt Manfred Klüber, Geschäftsführer Vertrieb von Pappert’s Bäckerei aus Poppenhausen – und nutzt das Lizenzkonzept „Zweittag“ der Agentur SchulzundTebbe. Die Komplettlösung für den Vortagladen. Die Vorteile: Diese Vortaglösung ist fertig durchkonzeptioniert und soll, da es für viele Filialbäcker interessant ist, einmal deutschlandweit verbreitet sein und damit eine eigene Wiedererkennbarkeit besitzen. Für das Marketing bietet die Agentur ein Komplettpaket: von der Marke selbst über Pylone, Plakate, Banner, und Flyer bis hin zur Aktionsberatung. Die Einrichtung ist hell, modular, verschleißfrei und kostengünstig. Anstelle eines Brotregals werden Körbe für Brot & Co. auf eine Schräge an der Rückwand gestellt. Auch der Verzehr vor Ort gehört zum Konzept. Als schlichte Sitzgelegenheiten dienen lange Holztische und –bänke. Das Speisenangebot beschränkt sich auf geschnittene Vortagbrote und abgepackte Hotelportionen von Butter, Käse, Wurst, Nutella etc, die auf einem Buffet bereitliegen. Der Gast zahlt 2 Euro an der Theke, erhält einen Teller und kann sich nach Herzenslust bedienen. Kaffee gibt’s aus der Pumpkanne. Die „bodenlose“ Tasse dafür kostet ebenfalls 2 Euro. In Pappert’s Zweittag gibt es außerdem Kaffeespezialitäten und Kaltgetränke aus dem Automaten. Die Personalkosten beschränken sich so auf ein Minimum. Mit entscheidend ist die Standortbewertung, für die SchulzundTebbe ebenfalls zur Verfügung steht. „Es geht um Parkplätze und gute Anfahrbarkeit bei niedrigen Mieten und guter Frequenz“, erläutert Markus Tebbe. Somit eignen sich vor allem Ausfallstraßen und Gewerbegebiete. „Am liebsten mit Aldi oder Lidl in der Nachbarschaft“: Denn deren Kunden sind die perfekte Zielgruppe für den Zweittag. Interessant sei das Konzept, so Tebbe, ab einer Betriebsgröße von circa 10 Filialen. Die Lizenzgebühr beträgt monatlich 1.000 Euro.